Kommunikation ist allgegenwärtig

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, oder: Haben wir überhaupt eine Wahl?

Es ist ein kleiner Ausschnitt aus dem menschlichen Miteinander, wie er vielfältiger, umfangreicher und spannender kaum sein kann. Die Kommunikation ist ein allgegenwärtiger Zustand, den es zu verstehen gilt. Es ist ebenso ein Prozess, der sich weiter entwickelt, den man lernen muss, um ihn an seine ganz eigene Welt anzupassen.

Wie intensiv man die Materie Kommunikation für sich nutzt, soll jeder für sich entscheiden. Doch jeder sollte wissen, dass es sie gibt und mit welch großem Facettenreichtum sie präsent ist.

Zu sensibilisieren, aufzuklären und zu informieren ist Hintergrund des Projektes verbale und nonverbale Kommunikation. Mit dieser Erstausgabe ist der Startschuss für eine komplexe Magazin-Reihe gefallen. In dieser Ausgabe bekommt der Leser einen Eindruck über die Attraktivität der Kommunikation und lernt spielerisch mit ihr umzugehen.

In nachfolgenden Ausgaben werden weitere kommunikative Schwerpunkte definiert. Angefangen bei den Wurzeln der Kommunikation und dessen Entwicklung führt die Geschichte zur Rhetorik.

Hier beginnt die nonverbale Kommunikation, die in drei folgenden Ausgaben beschrieben wird. Die zwischenmenschliche nonverbale Kommunikation mit intensiven Übungen zum Erlernen des Themas und weiteren Mentoren wie Samy Molcho werden Inhalt.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die nonverbale Kommunikation im Städtebau und in der Architektur von Einkaufszentren. Hier wird visualisiert, wie beim Erbauen von Städten, beginnend im Mittelalter und bei der Planung von neuen Einkaufs- und Entertainment-Zentren, der Mensch unterschwellig beeinflusst wird. Der Aufbau eines solchen Centers ist so geplant, dass die Besucher in einem labyrinthartigen Wegeleitsystem flanieren, um eine möglichst lange Verweildauer zu erreichen. Denn ein langer Aufenthalt bedeutet in den meisten Fällen auch einen höheren Konsum.

Mit wachsendem Detailwissen und Hintergrundinformation behaftet, taucht der Leser in die Komplexität der verbalen und nonverbalen Kommunikation ein. Thema wird die Beeinflussung aus Politik und Wirtschaft. Was findet hinter den Kulissen des Bundestages und hinter den Mauern von den weltweit agierenden Großkonzernen statt – und was wird dem Volk bewusst vorenthalten? Wie beeinflussen Menschen wie Steve Jobs, Gründer und Chef von Apple, das tägliche Treiben auf den Kontinenten? Erschreckende und verblüffende Erkenntnisse werden ans Licht kommen, wie sich auch Beteiligte zu Wort melden, die dem täglichen Wahnsinn abgeschworen haben.

Der Leser stellt spätestens an dieser Stelle fest, dass verbale und nonverbale Kommunikation längst nicht nur das Deuten von verschränkten Armen ist – viel mehr ist es die Umwelt, die niemals schläft. Man muss sich also integrieren, Teil von ihr werden und mit ihr zusammenarbeiten. Sie als Feind zu haben, sie nicht zu verstehen oder sie gar zu umgehen, ist aussichtslos. Sie als Herausforderung zu sehen für ein besseres Leben, als Chance, daran Teil zu haben, die Welt ein Stück weit besser zu machen.

Wenn wir alle nicht mehr nur uns selbst, sondern auch unsere Gegenüber wahrnehmen, deuten, zuhören – wenn das DU zumindest ebenso wichtig ist wie das ICH – dann sind wir alle auf dem richtigen Weg in eine bessere Zukunft.

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